Diese Art (bzw. Arten) dürfte den meisten zumindest grob bekannt sein: Es geht um die Brombeere (Rubus sect. Rubus). Der ursprüngliche lateinische Name der Art lautete Rubus fruticosus. Da es aber sehr viele Brombeerarten gibt und die einzelnen Arten schwer auseinanderzuhalten sind, wurden sie zu einer Sektion zusammengefasst: Rubus sect. Rubus oder auch Rubus fruticosus agg. (vereinfacht: Irgendwas mit Brombeere). Die Bezeichnung Rubus fruticosus findet man vor allem in Heilpflanzenbüchern,...

Das Wald-Bingelkraut (Mercurialis perennis) ist auf den ersten Blick recht unscheinbar. Aber dennoch handelt es sich um eine alte Heilpflanze mit Götterbezug. Wer jetzt aufmerksam durch den Wald geht, kann mit etwas Glück auf das Wald-Bingelkraut treffen. Es bildet ausgedehnte Bestände in Buchenmischwäldern mit frischem bis feuchtem, basenhaltigem Boden. Ich finde es häufig in Schluchtwäldern sowie in basenreichen Waldmeister-Buchenwäldern, und dort Bereichen mit feuchten Böden. Die...

Dieser skurrile Geselle ist aktuell im Wald zu beobachten: Die Schuppenwurz (Lathraea squamaria) ist eine hoch spezialisierte Pflanze und ein kleiner Frechdachs :-) Schon auf den ersten Blick wirkt die Schuppenwurz ungewöhnlich. Man sieht einen blassrosa Blütenstand und sonst nichts. Was fehlt, sind die Blätter oder sonst irgendetwas Grünes. Und das hat seinen Grund: Die Schuppenwurz ist eine sogenannte Schmarotzerpflanze. Diese Gestalten (fast) gänzlich ohne Grün nennt man...

Diesen Winzling kennt (fast) jeder: Der Winterling (Eranthis hyemalis) ist einer der Frühstarter im Jahr. Sobald der Schnee verschwindet, taucht er im kahlen Garten auf und sorgt zusammen mit dem Schneeglöcken (Galanthus nivalis) für die ersten Farbtupfer. Seine gelben Blüten, die schon ab Januar erscheinen können, zeigen deutlich seine Verwandschaft: Er gehört zu den Hahnenfußgewächsen (Ranunculuaceae). Wem das jetzt nichts sagt, der denke an einen der bekanntesten Vertreter, den...

Kurz vor Samhain (oder Halloween) geht es um eine Pflanze, die wie keine andere mit dieser Zeit verbunden ist: Die Gewöhnliche Eibe (Taxus baccata). Ein uraltes Wesen Eiben sind heutzutage hauptsächlich als immergrüne Gehölze für Garten, Parks und Friedhöfe in Verwendung und werden oft in einem Atemzug mit Thuja, Kirschlorbeer und Co genannt (und damit gerne mal als spießiges bzw. ökologisch wertloses Gartengewächs abgetan). Das ist allerdings nicht der Fall. Die Eibe ist im Gegensatz...

Diese Pflanze hat Tradition: Der Mönchspfeffer (Vitex agnus-castus) ist eine altbekannte Heilpflanze aus dem Mittelmeerraum. Der Mönchspfeffer stammt aus dem Mittelmeerraum. In seiner Heimat wächst er gerne an warmen, sonnigen Plätzen mit genug Feuchtigkeit und Nährstoffen im Boden. Er blüht von Juli bis September mit blauen bis blass lilafarbenen Blüten, die in sogenannten Scheinquirlen am Baum oder Strauch stehen und süßlich duften. Seine Blätter sind gefingert, die einzelnen Finger...

Das nächste Gras ist ein sehr häufiges: Das Wollige Honiggras (Holcus lanatus) ist nahezu überall zu finden. Und weil es so häufig ist, bietet es sich zum Üben an. Unter anderem kann man gut an ihm beobachten, wie sich der Blütenstand im Laufe des Sommers verändert. Das Wollige Honiggras gehört zu den Süßgräsern (Poaceae) und ist recht leicht zu bestimmen. Dazu muss man es nur anfassen: Es fühlt sich am Stängel und auf den Blättern durch seine dichte, feine Behaarung flauschig...

Und hier ein kleiner Tausendsassa: Das Echte Tausendgüldenkraut (Centaurium erythraea). Manchmal entdeckt man es im Gras, manchmal übersieht man es trotz seiner knallig pinken Blüten. Sie haben fünf Kronblätter, die gelben Staubbeutel und griffel sorgen noch zusätzlich für Kontrast. Die Kronblätter sind im unteren Teil zu einer Kronröhre verwachsen, die gut zur Hälfte von den schmalen, spitz zulaufenden Kelchblättern umgeben ist. Der Blütenstand besteht aus mehreren...

Noch was "Gewöhnliches": Hier kommt der Gewöhnliche Natternkopf (Echium vulgare), der eigentlich so ungewöhnlich aussieht, dass er leicht zu erkennen ist ;-) Der Natternkopf ist eine zweijährige Pflanze und wird bis zu einem Meter hoch. Am auffälligsten sind seine knallblauen Blüten, die an einem sogenannten Thyrsus stehen. Das ist ein aus vielen kleineren Blütenständen (hier: Wickel) zusammengesetzer Blütenstand, der beim Natternkopf gerne mal 40 cm und mehr erreichen kann. Die...

Falls sich jemand bei dem Namen verwundert die Augen reibt: Ja, richtig gelesen. Heute geht es um den Gewöhnlichen Glatthafer (Arrhenatherum elatius). Warum ich ihn ausgewählt habe? Der Glatthafer bietet einen guten Einstieg in dieThematik der Süßgräser (Poaceae). Wer schon einmal versucht hat, ein Gras zu bestimmen, weiß vermutlich, dass das nicht so einfach ist. Auf den ersten Blick sehen alle Gräser irgendwie gleich aus, und auf den zweiten oftmals auch. Dann muss man erst die Lupe...

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Wichtig! Bitte beachten!

 

Ich bin weder Ärztin noch Heilpraktikerin noch Apothekerin. Die in einigen Artikeln beschriebenen Wirkungen von Pflanzen haben lediglich informativen Charakter und beruhen auf dem Wissen aus meiner akademischen Ausbildung als Botanikerin sowie auf eigenen Erfahrungen. Alle Angaben wurden nach bestem Wissen und Gewissen gemacht. Ich übernehme keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben. Es wird ebenso keine Haftung für eventuelle Schäden durch die unsachgemäße Verwendung von Pflanzen und deren Zubereitungen übernommen.

 

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