In Wald und Wiese

Dem Hasenklee (Trifolium arvense) bist du bestimmt schon mal irgendwo begegnet, denn er kommt recht häufig vor. Wenn man ihn sieht, denkt man zunächst vielleicht nicht unbedingt an Klee, aber er gehört zur Gattung Trifolium. Er gehört damit zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae). Das erste, was an ihm auffällt, sind die hübschen, buschig-flauschigen Blütenstände, die an ein Hasenschwänzchen erinnern sollen. Sie sind etwa zwei bis drei Zentimeter lang, zartrosa und das...

Das Wilde Stiefmütterchen (Viola tricolor) sieht aus wie eine Miniaturausgabe der uns bekannten Zierform, des Garten-Stiefmütterchens, und ist vermutlich auch eins seiner Elternteile. Die kleinen Blümchen wachsen bevorzugt auf sandigen, mageren, trockenen Flächen wie Brachen, Wegrändern, Dünen. Sie gehören zu den Veilchengewächsen (Violaceae) und blühen von April bis in den September. Die kleine Pflanze wird nur bis zu 40 Zentimeter hoch, hat ei- bzw. herzförmige Blätter und eine bis...

Den Waldmeister (Galium odoratum) kennen eigentlich alle, aber eigentlich auch wieder nicht. In meinen Pflanzenkursen sind die Leute oft erstaunt, wenn sie dem Waldmeister gegenüberstehen. Die zarte und unauffällige Pflanze wird zudem oft übersehen. Dabei ist jetzt zu Pfingsten Waldmeisterzeit. Der Waldmeister gehört zu den Rötegewächsen (Rubiaceae). In die Gattung der Labkräuter (Galium) gehören auch das Echte Labkraut (Galium verum), das Klettenlabkraut (Galium aparine) - das kennen...

Kleiner Wicht im Walde: Der Gefleckte Aronstab (Arum maculatum) fällt durch seine eher ungewöhnliche Erscheinung auf. Denn statt gewöhnlicher Blütenstände hat er eine grüne "Tüte", in der ein brauner "Stift" steckt - einfach ausgedrückt. Die grüne Tüte sieht für mich gefühlt aus wie die zu grün geratene Zipfelmütze eines Gartenzwergs und wird in der Botanik als Hochblatt (Spatha) bezeichnet. Hochblätter findet man zum Beispiel auch beim Einblatt (Gattung Spathiphyllum), einer...

Die Gewöhnliche Traubenkirsche (Prunus padus) sorgt im Frühjahr für einen netten Duft in der Luft :-) Daher freue ich mich jedes Jahr wieder darauf, dass sie zu blühen beginnt. Wie der "Vorname" schon sagt, ist sie eng mit anderen "Prunussen" wie der Vogelkirsche (Prunus avium), der Schlehe (Prunus spinosa), der Pflaume (Prunus domestica) oder der Sauerkirsche (Prunus cerasus) verwandt, sowie mit dem Kirschlorbeer (Prunus laurocerasus) und der späten Traubenkirsche (Prunus serotina) und so...

Die Echte Schlüsselblume auf einer Wiese am Kap Arkona.

An dieser Pflanze geht man gerne mal vorbei, dabei ist sie doch etwas Besonderes: Die Breitblättrige Stendelwurz (Epipactis helleborine) ist nämlich eine heimische Orchidee (Familie Orchidaceae). Auf den ersten Blick ist sie tatsächlich recht unscheinbar und sie scheint auch eine Meisterin der Unsichtbarkeit zu sein, denn besonders im Halbschatten fällt sie im grünen Gewirr kaum auf und man muss schon gut hingucken, um sie zu entdecken. Das gilt allerdings nicht für ihre sechsbeinigen,...

Diese Pflanze hat garantiert jeder schon mal gesehen: Das Wald-Geißblatt (Lonicera periclymenum, Familie Geißblattgewächse/Caprifoliaceae) wächst in Hecken und am Waldrand. Es fällt genau zweimal im Jahr auf: Zuerst im zeitigen Frühjahr, wenn es mit als erstes Blätter bekommt (oft schon im März). Später dann zur Zeit der Blüte von Juni bis August. Die gelblichen Blüten des Wald-Geißblatts sind von ihrer Form her typisch für eine Nachtfalterpflanze. Sie sind auffällig groß und...

In einer abwechslungsreichen Waldlandschaft kann man viele Tiere beobachten. Es braucht nur etwas Ruhe und Geduld.

Ein "ordentliches" Trittsiegel des linken Hinterlaufs eines Feldhasen. Schön zu sehen sind die Krallen aller fünf Zehen. Aber auch hier sieht man nur den vorderen Teil des Fußes. Die Länge des Abdrucks beträgt mit Krallen etwa 6 cm.

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Wichtig! Bitte beachten!

 

Ich bin weder Ärztin noch Heilpraktikerin noch Apothekerin. Die in einigen Artikeln beschriebenen Wirkungen von Pflanzen haben lediglich informativen Charakter und beruhen auf dem Wissen aus meiner akademischen Ausbildung als Botanikerin sowie auf eigenen Erfahrungen. Alle Angaben wurden nach bestem Wissen und Gewissen gemacht. Ich übernehme keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben. Es wird ebenso keine Haftung für eventuelle Schäden durch die unsachgemäße Verwendung von Pflanzen und deren Zubereitungen übernommen.